Terminologie

Fachbegriffe im Bereich der Eigenbluttherapie

I-PRF

I-PRF steht für „injizierbares plättchenreiches Fibrin“. Beim I-PRF-Verfahren erfolgt eine Trennung zwischen Plasma und Serum. Im Blutplasma sind die dort befindlichen Blutplättchen bis zu 10-fach höher konzentriert und enthalten für das Haar dringend benötigte Wachstumsfaktoren.
Neben Leukozyten und Stammzellen ist im Plasma Fibrin enthalten. Fibrin bildet ein Gerüst, in welchem die Wachstumsfaktoren eingebettet sind. Diese werden nach der Injektion in die Kopfhaut langsam an die Haarwurzeln freigegeben. Somit können gegenüber dem herkömmlichen PRP-Verfahren viel mehr Haare für das Wachstum aktiviert werden.

Haarwurzel

Die Haarwurzel ist der Abschnitt des Haares, welches innerhalb der Haut liegt. Sie ist etwa drei Millimeter tief und liegt in der Lederhaut, kann aber auch bis in Unterhautfettgewebe reichen. Das untere Ende ist knollenartig verdickt und wird als Haarzwiebel (Bulbus) bezeichnet. Genauere Informationen über den Aufbau eines Haares finden Sie hier.

Lokale Anästhesie

Örtliche Betäubung. Diese wird während einer PRP-Behandlung einmal durchgeführt, und zwar an Stellen, wo später die Injektionen des Plasmas stattfinden sollen.  Die Betäubung wird oberflächlich mit einer sehr dünnen Kanüle ausgeführt und hat denselben Umfang wie eine Kanüle, mit der sich Diabetiker Insulin spritzen. Das Schmerzgefühlt ist deshalb tolerabel.

Fachbegriffe im Bereich der Haartransplantation

Graft

Wenn Sie die Kopfhaut ihres Partners genauer betrachten, werden sie feststellen, dass aus einem Haarkanal oftmals mehr als nur ein Haar herauswächst. Dabei hat jedes Haar aus einem Kanal seine eigene Wurzel in einer bestimmten Hauttiefe. Alle Haare aus einem Kanal samt der dazugehörigen Wurzeln nennt man ein Graft. Der Arzt entnimmt bei einer Haartransplantation immer komplette Grafts heraus und niemals einzelne Haare aus einem Haarkanal.

Haarfollikel

Das sind zwei Schichten, die die Haarwurzel umgeben. Sie sorgen für die Befestigung des Haares in der Haut. Man kann sich den Haarfollikel wie ein Hautschlauch vorstellen, der durch seine leicht schräge Form die Wuchsrichtung des Haarschaftes bestimmt. Somit ist bei unterschiedlichen Haartypen eine abweichende Krümmung der Haarfollikel vorzufinden. In sie münden die Drüsen, die u.a. Talg und Duftstoffe produzieren. Winzige Muskeln setzen dort an, die das Haar aufstellen können (Gänsehaut). Viele Nervenfasern enden ebenfalls in den Haarfollikeln, die dem Tastsinn dienen.

Haarwurzel

Der Abschnitt des Haares, welches innerhalb der Haut liegt. Sie ist etwa drei Millimeter tief und liegt in der Lederhaut, kann aber auch bis in Unterhautfettgewebe reichen. Das untere Ende ist knollenartig verdickt und wird als Haarzwiebel (Bulbus) bezeichnet.
Aufgrund der unterschiedlichen Krümmung des Haarfollikels und der unterschiedlichen Tiefe der Haarwurzel innerhalb der Haut ist die FUE-Technik ein Blindverfahren, welches eine hohe Präzision und Erfahrung durch den Haarchirurgen erfordert.

FUE

Follicular Unit Extraction = Gewinnung follikularer Einheiten (gemeint sind Grafts)
Umgangssprachlich wird diese auch Einzelhaarmethode genannt. Details zum Ablauf einer Haartransplantation mit der FUE-Technik finden Sie hier.

Lokale Anästhesie

Örtliche Betäubung. Diese wird während des Eingriffs zweimal durchgeführt. Einmal im Spenderbereich und einmal im Empfangsbereich. Sie wirkt jeweils für ca. vier Stunden. Sie wird oberflächlich mit einer sehr dünnen Kanüle ausgeführt und hat denselben Umfang wie eine Kanüle, mit der sich Diabetiker Insulin spritzen. Das Schmerzgefühlt ist deshalb tolerabel.